Gepäck
Koffer
Der Plan ist, weitgehend auf einen Tankrucksack zu verzichten und das Gepäck in Koffern und, für das grobe Zeug wie Zelt, Isomatte und Schlafsack, einer Rolle über Koffer und Rücksitzbank verzurrt zu verstauen. Zunächst einmal, bevor ich mich an Rolle, kleinen Täschchen, Gurten und anderem Zubehör versuche, geht es beim Gepäck also mit den Koffern los.
Lange habe ich herum gelesen, was für mich das sinnvollste System wäre. Besonders hilfreich waren dabei einige Foren, wie zB. das Boxer-Forum. Die erste Überlegung war natürlich erst einmal die BMW Systemkoffer, für das mein Mopped ab Kauf sogar schon die Halterung montiert hatte. Das Problem mit den BMW-Koffern ist, daß sie aus Plastik sind und somit wenig widerstandsfähig und zudem sind die auch nicht besonders groß. Mir widerstrebt es einfach mit so “labberigen” Plastikdingern auf große Reise zu gehen. Man stelle sich vor, mal kippt in der Pampa das Mopped um, der Koffer auf der Seite zerspringt und dann steht man da am A*** der Welt, mit der Hälfte seines Gepäcks in der Hand.
Logische Konsequenz: Die guten Alukoffer müssen her. Die halten nicht nur richtig viel aus, verbiegen sich selbst bei groben Unfällen nur, sondern lassen sich auch sehr gut reparieren, sollte mal etwas schief gehen. Zudem gibt es diese auch in Größen, die locker für meine Zwecke reichen.

Da passt was rein.
Erste Anlaufstelle für Motorrad-Reisezubehör ist Touratech und deren Koffer sind vielfach erprobt und funktional. Allerdings habe ich häufiger Beschwerden über Touratech gehört, was Fertigungs- und Servicequalität angeht und in der Regel neige ich einfach dazu, nicht zu kleckern sondern zu klotzen. Wenn ich soviel Geld ausgebe, möchte ich einfach das bestmögliche Ergebnis, auch wenn es mich dann doch noch einmal paaar Mark mehr kostet. Nach langer Überlegung folgte ich also dem vielfachen Rat und habe mir handgefertigte Koffer von RMS bestellt. Ob des Problems mit dem Aluabrieb, der bei Alukoffern immer entsteht, habe ich die Koffer dann gleich noch von RMS schwarz beschichten lassen.
Fazit der Entscheidung: Für die Unsumme von knapp 1000€ habe ich jetzt ein perfekt gefertigtes Kofferpaar mit insgesamt 77 Litern Volumen. Teuer, aber das Ergebnis überzeugt auf ganzer Linie.
Rolle
Nun, wenn man an die Gepäckrolle denkt, dann denkt man an Ortlieb. Ich habe mir das dicke Ding von Ortlieb (Es müßte wohl der Packsack PD 350 sein, hundertprozentig weiß ich das garnicht mehr.. steht nicht drauf.) in der Variante L mit 59 Litern Volumen vor knapp 10 Jahren gekauft und benutze diese auf jeder Reise. Das Ding hält einfach. Nie hat sich je ein Tropfen Wasser in der Innenleben schleichen können, der Verschluß ist stabil wie eh und je. Klar, die gibts auch billiger, aber ob man nun 20€ für bewährtes ausgibt oder bei Louis 10€ spart ist irgendwie keine Frage, oder?
Kleinkram
Den ganze Kleinkram, den man sonst noch so auf Reisen braucht, habe ich zu einem großen Teil nicht mehr, oder ist nach meiner langen “Reisepause” oder ob des Alters nicht mehr zu gebrauchen. ZB. hätte ich gerne, zusätzlich zur GPS-Navigation, noch einen kleine Kartentasche auf dem Tank. Soetwas habe ich noch, allerdings mit Magnethalterung, was bei heutigen Kunststofftanks nicht mehr so super funktioniert, wie damals auf meiner ZRX. Und meine Spanngurte sind auch schon arg mitgenommen und eine kleine Werkzeugtasche am Heck wollte ich schon immer mal haben. Folgend also noch eine kleine Auflistung von Kleinkram, den ich allerdings größtenteils noch besorgen muß. Wenn der Punkt noch nicht verlinkt ist, habe ich mich noch auf kein Produkt festgelegt.
- Touratech Hecktasche TVP BMW R 850/1100/1150 GS
- Touratech Endurolenker-Kartentasche CM2
- Innentaschen für die Koffer
- Kompressionssack für den Schlafsack
- Spanngurte
- Kulturtasche

