Bauvorbescheid
Guck an, Ikea in Altona kommt ins Rollen. Laut Hamburg.de hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Ikea den Bauvorbescheid erteilt und somit die Rahmenbedingungen für Genehmigungen des Bauvorhabens abgesteckt.
Wie das Portal berichtet beinhaltet der Bauvorbescheid im Prinzip genau das, was sich Befürworter den Ansiedlung des Möbelriesen erhofft und erwartet haben. Ikea wird gezwungen, die Gestaltung der Fassade in einem Wettbewerb auszuschreiben, die Parkdecks, damit sie nicht so auffallen, zurück zu versetzen und sich intensiv um die Verkehrsproblematik zu kümmern und entsprechend anfallende Kosten für Umbauten des Straßennetzes zu übernehmen.
Natürlich wird es abzuwarten sein, was dabei herauskommt, meine persönlich Erwartungen an die BSU wurde jedoch voll erfüllt und so wie ich das sehe werden viele Befürchtungen der Gegener dieses Projekts sich – für mich erwartungsgemäß – nicht bewahrheiten. Harren wir der Dinge..
Not my president!
Wie kann es eigentlich angehen, dass jemand, der als Lügnerin bekannt ist, jemand der in der Vergangenheit als Ministerin in ein massives Problem mit der Verfassung gezeigt hat, jemand der eigentlich wegen Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornographie im Gefängnis sitzen müsste, als Bundespräsidentin vorgeschlagen wird und – mal abgesehen von ein “bißchen Internet Community”, die der realen Republik eh keiner Ernst nimmt – niemand damit ein Problem zu haben scheint?
Es müsste eine Welle der Empörung durch die Nation schwappen. Das dies nicht geschieht, insbesondere nicht auf Seiten der sogenannten Presse, ist für mich ein deutliches Indiz dafür, was in diesem Land nicht in Ordnung ist.
Schön, dass so aussieht, als ob sich das Problem langfristig von selbst lösen wird. Kein Mensch wird in Zukunft Geld für Zeitungen ausgeben, die nur noch Pressemeldungen durchschießen um Anzeigenkunden zu schröpfen. Vor allem nicht, wenn es online hervorragende Amateur-Journalisten gibt, die wider allen Abmahnern, die Fahne des wirklichen Journalismus hoch halten. Und kein Mensch wird in 10 Jahren die Partei wählen, die dieser Wählergeneration auf der gesamten Breite den Krieg erklärt. Alles wird gut.
Gentrifizierung
Wie war das jetzt nochmal mit der Gentrifizierung? Das war, wenn reiche Vorstadtkinder in einen Stadtteil einfallen, alles ganz toll alternativ und orginell ist und man die Arbeiter aus dem Viertel vertreibt. Wenn dann aber Jahre später noch reichere Vorstadtkinder in den besagten Stadtteil kommen und nicht mehr 1000€ für ne Altbauwohnung bezahlen sondern 1500€ fürs neue Penthouse, dann schreien die nicht ganz so Reichen “Gentrifizierung!”, oder? Hab ich richtig verstanden? Weil.. ähm.. ok, ich hab´s immernoch nicht verstanden.


